-
29.11.2019
- → Kapital & Arbeit
Pharmakonzerne geben Rabatte in China
Shanghai. Mit hohen Preisnachlässen wollen internationale Pharmakonzerne ihr Geschäft in China ankurbeln. Hersteller wie die Schweizer Unternehmen Roche und Novartis hätten Preissenkungen von durchschnittlich 61 Prozent zugestimmt, um auf eine Liste mit Medikamenten zu gelangen, die von Beijing erstattet werden, wie die chinesische Aufsichtsbehörde National Healthcare Security Administration (NHSA) am Donnerstag mitteilte. Fast alle neuen Wirkstoffe auf der Liste hätten die »weltweit tiefsten Preise«, erklärte die NHSA. Chinesische Patienten können sich einen erheblichen Teil der Kosten für die gelisteten Medikamente von der staatlichen Krankenversicherung rückvergüten lassen. Damit dürften die Pharmahersteller ihre Absatzvolumen insbesondere in kleineren und weniger wohlhabenden chinesischen Städten erhöhen. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!