Zum Inhalt der Seite

Zu wenig Impfstoff gegen Ebola in DR Kongo

Kinshasa. Die Organisation »Ärzte ohne Grenzen« (MSF) wirft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor, den Impfstoff gegen Ebola in der Demokratischen Republik Kongo zu rationieren. Rund 225.000 Menschen seien seit Anfang August 2018 geimpft worden, doch diese Zahl sei »in hohem Maße unzureichend«, teilte die Hilfsorganisation am Montag mit. Einen Mangel an dem Vakzin schlossen MSF als Grund für die eingeschränkte Impfstoffvergabe aus. Bis zu 2.500 Menschen könnten täglich geimpft werden statt wie derzeit bis zu 1.000 Menschen, sagte Isabelle Defourny von den Médecins Sans Frontières. Die WHO wies die Vorwürfe zurück. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 24.09.2019, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!