Zum Inhalt der Seite

Peru: U-Haft für Fujimori halbiert

Lima. Das Oberste Gericht in Peru hat die Untersuchungshaft für die rechte Oppositionschefin Keiko Fujimori von 36 auf 18 Monate halbiert. Fujimori komme am 30. April 2020 frei, sagte die Richterin Susana Castañeda am Donnerstag (Ortszeit) bei der Urteilsverkündung. Die seit rund zehn Monaten inhaftierte Fujimori hatte ihre sofortige Freilassung gefordert. Ihre Anwältin Giuliana Loza kritisierte die Entscheidung als ungerecht und kündigte an, vor das Verfassungsgericht zu ziehen. Fujimori soll in die Korruptionsaffäre um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht verwickelt sein. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.09.2019, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!