-
14.09.2019
- → Inland
Munition für Franco Albrecht gelagert
Gießen. Ein 27jähriger Angeklagter hat gestanden, für den terrorverdächtigen Bundeswehr-Offizier Franco Albrecht Munition und Sprengkörper aufbewahrt zu haben. Er habe sich nichts dabei gedacht und auch nicht konkret nachgefragt, sagte der Mann am Freitag vor dem Landgericht Gießen. »Ich habe ihn als Sammler von Militärgegenständen wahrgenommen.« Albrecht soll rechtsterroristische Anschläge geplant haben. Im Fall des 27jährigen geht es unter anderem um Verstöße gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz. Der Mann hatte laut Anklage von Albrecht im April 2017 in Offenbach Kisten mit mehr als 1.000 Patronen sowie mehreren Sprengkörpern wie Nebelhandgranaten übernommen und im Schrank in seinem Studentenwohnheim im hessischen Friedberg verstaut. Franco Albrecht hatte sich zeitweise als syrischer Flüchtling ausgegeben. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!