-
15.08.2019
- → Ausland
Israel: Rabins Mörder im Hungerstreik
Tel Aviv. Der Mörder des früheren israelischen Ministerpräsidenten Jitzchak Rabin, Jigal Amir, ist aus Protest gegen seine Haftbedingungen in den Hungerstreik getreten. Der 49jährige Amir wolle damit gegen die Verhängung eines zweimonatigen Telefonverbots und gegen jahrelange Isolierhaft protestieren, sagte seine Ehefrau Larissa Trimbobler nach Angaben des israelischen Fernsehens am Mittwoch. Eine Sprecherin der israelischen Gefängnisbehörde bestätigte das Verbot. Es sei ausgesprochen worden, nachdem Amir Gespräche über die Gründung einer politischen Partei geführt habe, die sich nach Medienberichten für seine Freilassung einsetzen soll. Am 4. November 1995 war der Premier in Tel Aviv vom rechtsreligiösen Amir erschossen worden, weil er den Versöhnungsprozess mit den Palästinensern eingeleitet hatte. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!