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Mehr Geld für Diakonie-Beschäftigte

Berlin. Rund 150.000 Beschäftigte der Diakonie Deutschland in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Einrichtungen für Behinderte bekommen mehr Geld. Ihre Gehälter steigen je nach Tätigkeit um 2,5 bis 3,5 Prozent in diesem und um mindestens weitere 2,2 Prozent im kommenden Jahr, wie der Verband der diakonischen »Dienstgeber« vergangene Woche in Berlin mitteilte. Vereinbart wurden demnach auch verlässlichere Dienstpläne, eine Vereinheitlichung von Arbeitszeit und Urlaubsanspruch in Ost und West und diverse Zuschläge. Da diakonische Einrichtungen Teil der evangelischen Kirche sind, unterliegen sie dem kirchlichen Arbeitsrecht. Vertreter der Beschäftigten und der Unternehmen verständigen sich in speziellen Kommissionen über Gehälter und andere Fragen. Im Konfliktfall gibt es statt Streiks ein bindendes Schlichtungsverfahren. Die Gewerkschaft Verdi hat dieses Verfahren wiederholt kritisiert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.07.2019, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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