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Pjöngjang verurteilt US-Militärmanöver

Pjöngjang. Die Demokratische Volksrepublik Korea hat die USA mit Blick auf die geplante Wiederaufnahme der bilateralen Gespräche vor deren gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea gewarnt. Sollten die für August geplanten Manöver stattfinden, »wird dies die Gespräche auf Arbeitsebene beeinträchtigen«, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag einen Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums. Pjöngjang werde den »nächsten Schritt der USA« abwarten und dann über das weitere Vorgehen entscheiden. Unterdessen hat die Europäische Union ihre laut eigenen Angaben wegen des Atomprogramms verhängten Sanktionen gegen Pjöngjang verlängert. Die EU-Staaten bestätigten am Montag abend eine Liste von Personen und Organisationen, gegen die Reiseverbote und Vermögenssperren bestehen. Es handele sich um 57 Personen und neun Einrichtungen, die zur Realisierung des Atom- oder Raketenprogramms der Volksrepublik beitrügen, teilt der Rat der Europäischen Union mit. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.07.2019, Seite 6, Ausland

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