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Flüchtlinge

Südeuropa fordert Solidarität der EU

Valletta. Die Länder Südeuropas haben eine gerechtere Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU gefordert. Es müsse »eine effektive Umsetzung des Prinzips der Solidarität und der fairen Lastenverteilung unter den Mitgliedsstaaten« sichergestellt werden, erklärten die Staats- und Regierungschefs aus Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Griechenland, Zypern und Malta am Freitag nach ihrem Treffen in Maltas Hauptstadt Valletta.

Das Rettungsschiff »Sea-Watch 3« lag auch am Sonntag noch mit 43 im Mittelmeer geretteten Menschen an Bord vor der italienischen Insel Lampedusa und wartet darauf, in einen Hafen einfahren zu dürfen. Italiens Innenminister Matteo Salvini hatte die Retter vorige Woche als »Piraten« bezeichnet. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2019, Seite 2, Ausland

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