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Keine Nachzahlungen für Lehrer in Portugal

Lissabon. Im Streit über hohe Gehaltsnachzahlungen für Lehrer in Portugal haben sich die konservativen Oppositionsparteien mit dem sozialistische Ministerpräsidenten António Costa geeinigt, die seit neun Jahren eingefrorenen Gehaltserhöhungen nicht auszuzahlen. Costa hatte zuvor mit seinem Rücktritt gedroht, falls es zu den Zahlungen kommen sollte; er hatte dies mit einer massiven Belastung des Haushalts begründet. Die Löhne im öffentlichen Dienst wurden während der Schuldenkrise in Portugal eingefroren. Die Sozialdemokraten erhielten Lob von Anlegern, weil sie an der strengen Etatpoltik festhalten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.05.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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