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Sri Lanka: Warnung vor weiteren Anschlägen

Colombo. Nach den Anschlägen vom Ostersonntag gibt es in Sri Lanka neue Warnungen vor möglichen Angriffen auf Gotteshäuser. Die Polizei teilte am Freitag per Kurznachrichtendienst Twitter mit, dass Islamisten Geheimdienstinformationen zufolge Moscheen von Sufis angreifen wollten. Die Sicherheitsvorkehrungen an den Moscheen wurden laut Polizei erhöht. Radikale Islamisten betrachten Sufis wegen ihrer Toleranz auch anderen Religionen gegenüber als Feinde. Die Polizei gab zudem an, Verhöre von Verdächtigen hätten ergeben, dass die Attentäter im Ausland Waffentraining erhalten hätten. Die Zahl der Todesopfer bei den Selbstmordanschlägen auf christliche Kirchen und Hotels am Ostersonntag wurde inzwischen deutlich nach unten korrigiert. Sri Lankas Gesundheitsministerium teilte am Donnerstag abend mit, dass 253 Menschen ums Leben gekommen seien, zuvor war von 359 die Rede gewesen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.04.2019, Seite 6, Ausland

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