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WHO: Masernfälle 2019 vervierfacht

Genf. Nach weltweit zahlreichen Masernausbrüchen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für 2019 erste alarmierende Zahlen vorgelegt. Die Menge der von Januar bis März gemeldeten Fälle liege viermal so hoch wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres, berichtete die WHO am Montag in Genf. 170 Länder informierten demnach über insgesamt rund 112.000 Erkrankungen, zum Vergleich: Im ersten Quartal 2018 waren es 28.000. Masern seien eine der ansteckendsten Krankheiten und potentiell lebensgefährlich. Betroffen seien meist kleine Kinder, derzeit unter anderem in Madagaskar, auf den Philippinen, im Kongo und in der Ukraine. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.04.2019, Seite 6, Ausland

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