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Frankreich nimmt im Mittelmeer Gerettete auf

Valletta. In den Fall des blockierten deutschen Rettungsschiffs der Organisation »Sea-Eye« vor Malta kommt langsam Bewegung. Frankreich sei bereit, 20 der geretteten Flüchtlinge aufzunehmen, erklärte der französische Innenminister Christophe Castaner am ­Freitag nach einem Gespräch mit seinem maltesischen Kollegen Michael Farrugia. An Bord der »Alan Kurdi« befinden sich noch immer 62 Menschen, die bereits am 3. April vor der libyschen Küste gerettet worden waren. Die insgesamt 79 Personen an Bord müssen auf engstem Raum ausharren. Mehr als ein Drittel der ohnehin geschwächten Geflüchtete leidet an Seekrankheit. Italien und Malta pochen auf eine Verteilung der Geretteten auf andere EU-Länder und verweigern das Anlegen des Schiffes. (dpa/AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.04.2019, Seite 6, Ausland

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