-
28.03.2019
- → Ausland
Türkei verfolgt auch im Ausland
Istanbul. Nach dem Putschversuch von 2016 hat die Türkei 107 »geflohene Terrorverdächtige« aus dem Ausland »zurückbringen« lassen. Insgesamt habe die Regierung 504 Auslieferungsgesuche an 91 Länder gestellt, sagte Innenminister Süleyman Soylu am Mittwoch der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Abschiebungen durch die Gastländer zurück in die Türkei wurden unter anderem bekannt aus dem Kosovo, der Ukraine, aus Gabun, Pakistan, Malaysia und Aserbaidschan. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
