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Thüringen: DGB formuliert Forderungen

Erfurt. Sieben Monate vor der Landtagswahl in Thüringen hat der DGB Hessen-Thüringen politische Forderungen an die zukünftige Landesregierung gerichtet. Auf einer Pressekonferenz in Erfurt äußerte der Bezirksvorsitzende des Gewerkschaftsbundes, Michael Rudolph, am Dienstag Erwartungen hinsichtlich der Förderung sozialen und bezahlbaren Wohnraums, der Herstellung von Chancengleichheit in der Bildung und der Stärkung der Tarifbindung. Obwohl die aktuelle »rot-rot-grüne« Regierung »deutlich stärker« als ihre Vorgänger Forderungen der Gewerkschaften aufgegriffen habe, müssten die Menschen in Thüringen noch immer drei Wochen mehr pro Jahr arbeiten und bekämen 24 Prozent weniger Lohn als im Bundesdurchschnitt. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2019, Seite 2, Inland

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