Zum Inhalt der Seite

Thüringer NSU-Helfer in Rechtsrockszene

Erfurt. Einzelne frühere Thüringer NSU-Kontaktleute sind nach Angaben der Landesregierung vor allem bei Rechtsrockkonzerten noch aktiv. Das geht aus einer der Deutschen Presseagentur vorliegenden Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Raymond Walk hervor, wie die Thüringer Allgemeine (Onlineausgabe) am Montag berichtete. Daneben seien namentlich bekannte Personen, die früher Kontakt zu den späteren Mitgliedern des rechtsterroristischen Netzwerks »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) hatten, in der NPD und in einzelnen Neonazigruppierungen zu finden. Ihre Anzahl soll im niedrigen zweistelligen Bereich liegen. Insgesamt werden in der Regierungsantwort 15 Gruppen aufgeführt. In vielen Fällen sei nicht bekannt, wie viele Menschen dort tatsächlich aktiv sind. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.02.2019, Seite 15, Antifaschismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!