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Italiens Regierung kritisiert EZB scharf

Rom. Italiens Vizeregierungschef Matteo Salvini hat die EZB-Bankenaufsicht scharf kritisiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) attackiere das Finanzsystem in Italien, sagte Salvini am Dienstag. Die Forderung, dass Finanzinstitute mehr Rückstellungen für faule Kredite bilden müssen, könnte bei den italienischen Geldhäusern zu Belastungen von 15 Milliarden Euro führen, ergänzte er. Der Schritt zeige, dass die EU-Bankenunion Instabilität schaffe.

Reuters hatte zuvor erfahren, dass die EZB-Aufseher alle von ihr überwachten Geldhäuser auffordert, den Abbau von faulen Krediten voranzutreiben. In Briefen würde ihnen dafür ein konkretes Zieldatum vorgegeben. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.01.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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