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Kämpfe im Nordwesten Syriens

Beirut. Bei heftigen Gefechten zwischen Dschihadisten und anderen Kampfgruppen sind im Nordwesten Syriens laut Aktivisten mindestens 75 Bewaffnete getötet worden. Die seit Dienstag andauernden Kämpfe zwischen dem Dschihadistenbündnis Haiat Tahrir Al-Scham (HTS) und der mit der Türkei verbündeten »Nationalen Befreiungsfront« hätten sich am Donnerstag von der Provinz Aleppo auf die angrenzenden Gouvernements Hama und Idlib ausgeweitet. Das erklärte die in London ansässige »Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte«, die ihre Informationen von lokalen Aktivisten erhält. Laut der oppositionsnahen Organisation wurden am Mittwoch bei den Kämpfen im Nordwesten von Hama und im Südosten von Idlib insgesamt 17 Dschihadisten und 16 andere Kämpfer getötet. Damit sei die Zahl der Toten bei den dreitägigen Kämpfen auf 75 gestiegen, zudem seien sechs Zivilisten getötet worden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.01.2019, Seite 1, Ausland

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