Zum Inhalt der Seite

Schüler in Portugal hungern

Lissabon. Elf Prozent der Jugendlichen in Portugal gehen hungrig zu Bett oder in die Schule, weil nicht genügend Essen im Haus ist. Das geht aus einer Studie der Weltgesundheitsorganisation zum »Gesundheitsverhalten« von Schülern hervor, auf die portugiesische Medien am Mittwoch verwiesen. Demnach sagen 7,2 Prozent der Jugendlichen, dass das gelegentlich vorkommt. Bei 3,8 Prozent sei das regelmäßig bzw. immer der Fall – gegenüber 1,5 Prozent im Jahr 2014 und 1,2 Prozent im Jahr 2010. Der Tageszeitung Público zufolge sei ein Zusammenhang mit den sozioökonomischen Verschlechterungen, die seit 2014 registriert werden und auf die Weltwirtschaftskrise zurückgehen, nicht auszuschließen. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.12.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!