Zum Inhalt der Seite

Griechische Straßen für Migranten gefährlich

Athen. Am Donnerstag sind in der Nähe der nordgriechischen Hafenstadt Kavala drei Migranten bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Ein umgekippter Laster versperrte die Autobahn, das Auto mit neun Migranten kam von der Fahrbahn ab und geriet in Brand. Sechs der Insassen wurden verletzt, drei verbrannten. Damit erhöhe sich die Zahl der Migranten, die in den vergangenen zwei Monaten auf Griechenlands Straßen umgekommen sind, auf 16, berichtete die griechische Zeitung To Proto Thema. Diese kämen über den griechisch-türkischen Grenzfluss Evros und würden dann mit Autos weiterfahren, die zu schnell führen. Zudem würden sie von der Polizei verfolgt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.12.2018, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!