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Friedensnobelpreise überreicht

Oslo. Die jesidische Menschenrechtsaktivistin Nadia Murad aus dem Irak und der kongolesische Arzt Denis Mukwege haben am Montag in Oslo den Friedensnobelpreis erhalten. Sie wurden damit für ihren Kampf gegen sexualisierte Gewalt geehrt. Denis Mukwege betreut im Kongo Frauen, die Opfer systematischer sexualisierter Gewalt geworden sind. Nadia Murad wurde selbst durch den »IS« gefangengehalten und missbraucht und kämpft nun gegen die Versklavung anderer jesidischer Frauen. Beide Ausgezeichnete forderten Schritte gegen sexualisierte Gewalt als Waffe in Kriegen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.12.2018, Seite 2, Ausland

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