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Flüchtlinge vor Libyens Küste gestorben
Tripolis. Nach elf Tagen in Seenot ist ein Flüchtlingsboot aus Libyen zurück an die libysche Küste geworfen worden – 15 der 25 Menschen an Bord, unter ihnen drei Frauen, starben bei der Irrfahrt ohne Wasser und Essen. Nur zehn Flüchtlinge hätten das Unglück überlebt, sie waren alle »stark dehydriert«, wie die Internationale Organisation für Migration in Libyen am Mittwoch mitteilte. Flüchtlingsorganisationen erhoben schwere Vorwürfe gegen die EU-Militär-»Missionen« an den Küsten und im Mittelmeer, deren Angehörige den Flüchtlingen nicht zu Hilfe gekommen seien. (AFP/jW)
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