-
10.11.2018
- → Ausland
US-Gericht: Ölpipeline »Keystone XL« gestoppt
Washington. Ein US-Bundesrichter hat am Donnerstag den Bau der Ölpipeline »Keystone XL« zwischen Kanada und den USA gestoppt. Die Regierung von Präsident Donald Trump habe nicht ausreichend erklärt, warum sie das Verbot des Projekts aufgehoben hat, begründete Richter Brian Morris vom Bundesbezirksgericht im Bundesstaat Montana sein Urteil. Die Entscheidung zwingt die Regierung zu einer gründlicheren Überprüfung des Projekts.
Die Pipeline soll Öl aus Teersandvorkommen in Kanada zu Raffinerien im US-Bundesstaat Texas befördern. Umweltschützer warnen unter anderem vor katastrophalen Folgen möglicher Lecks. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!