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Russland-Besuch abgesagt

Österreichischer Oberst soll spioniert haben

Wien. Ein mittlerweile pensionierter Oberst des österreichischen Bundesheeres soll während seiner aktiven Zeit im Heer rund 20 Jahre für Russland spioniert haben. Die Staatsanwaltschaft ermittele, teilten Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) am Freitag mit. Der Hinweis auf den Mann sei von einem ausländischen Dienst gekommen. Wegen des Falls sei der Geschäftsträger der russischen Botschaft einbestellt worden, teilte das Außenministerium mit. Die geplante Reise von Außenministerin Karin Kneissl am 2. und 3. Dezember nach Moskau sei zunächst abgesagt worden.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.11.2018, Seite 7, Ausland

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