Zum Inhalt der Seite

BRD schließt Vereinbarungen mit Tunesien

Tunis. Insgesamt sieben Absichtserklärungen und Kooperationsvereinbarungen hat der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller am Mittwoch abend in Tunis unterschrieben. Unter anderem sollen Arbeitsmöglichkeiten für abgelehnte tunesische Asylbewerber geschaffen werden. Allein in der Autoindustrie sollen dadurch bis zu 7.500 neue Jobs entstehen, sagte Müller. Künftig ist auch eine engere Kooperation zwischen dem deutschen und dem tunesischen Tourismusverband geplant. Nach Angaben des Ministers haben deutsche Entwicklungsprojekte und Kredite in Tunesien derzeit ein Volumen von 1,7 Milliarden Euro. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2018, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!