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Idlib: Islamisten ziehen schwere Waffen ab

Istanbul. Kurz vor Ablauf einer Frist haben islamistische Milizen in der syrischen Provinz Idlib laut türkischen Angaben ihre schweren Waffen aus einer vereinbarten Pufferzone abgezogen. Damit hätten sie ein Abkommen erfüllt, das der russische Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan im September in Sotschi geschlossen hatten, berichtete die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Montag. Laut dem Vertrag soll in Idlib bis zum 15. Oktober eine entmilitarisierte Zone eingerichtet werden. Mit der Vereinbarung soll eine Großoffensive der syrischen Regierungstruppen verhindert werden. Allerdings hat die in der Region stärkste dschihadistische Miliz, Haiat Tahrir Al-Scham (HTS), die Verbindungen zu Al-Qaida hat, noch nicht zu dem Abkommen Stellung genommen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2018, Seite 1, Ausland

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