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Dortmund: Polizei will Einsatz überprüfen

Dortmund. Nach Aufmärschen von Neonazis in Dortmund am vergangenen Wochenende hat die Polizei um Verständnis für die Zurückhaltung der eingesetzten Beamten geworben. »Rechtsextreme« seien meist sehr genau informiert, welche Parolen sie skandieren könnten und welche Gesten gerade noch straffrei seien. »Die Polizei hat nur wenig Handhabe, um einzugreifen«, sagte der stellvertretende Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen, Heiko Müller, am Montag in Dortmund.

Am Freitag abend waren Neonazis durch zwei Dortmunder Vororte gezogen und hatten antisemitische Parolen skandiert, ohne dass die eingesetzten Beamten eingriffen. Dortmunds Polizei hat am Sonntag angekündigt, den Einsatz nochmals unter die Lupe zu nehmen. Ihr Anspruch sei es, den Rechtsextremismus mit allen rechtsstaatlichen Mitteln zu bekämpfen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.09.2018, Seite 4, Inland

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