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Vor Volksabstimmung

Mazedoniens Präsident gegen Umbenennung

Skopje. Der mazedonische Präsident Gjorge Ivanov hat zum Boykott des Referendums über die Änderung des Staatsnamens am kommenden Sonntag aufgerufen. Die Umbenennung des Balkanlandes in Nord-Mazedonien »gefährdet die nationale Identität«, begründete er nach Medienberichten vom Sonntag in Skopje seine Position. Daher werde er an der Abstimmung über ein entsprechendes Abkommen zwischen Mazedonien und Griechenland nicht teilnehmen, sagte er.

Griechenland blockiert seit 27 Jahren die Annäherung Mazedoniens an die NATO und EU. Athen befürchtet eine Verwechselung und möglicherweise sogar Gebietsansprüche des Nachbarn auf seine gleichnamige nördliche Provinz. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.09.2018, Seite 1, Ausland

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