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Gespräche zu Syrien in Teheran

Teheran. Russland, Iran und die Türkei haben deutlich gemacht, dass sie dschihadistische Gruppierungen wie den »Islamischen Staat« und Haiat Tahrir Al-Scham (früher Nusra) in Syrien vernichten wollen. Dies erklärten die drei Präsidenten der Länder, Wladimir Putin, Hassan Rohani und Recep Tayyip Erdogan bei ihrem Gipfeltreffen am Freitag in Teheran. Zugleich wollten sie sich für die Einheit Syriens starkmachen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Man werde zudem versuchen, Wege zu finden, die Situation in der Provinz Idlib zu lösen. Generell könne der Konflikt nur mit politischen Verhandlungen und nicht mit dem Militär beendet werden. In der Provinz sind neben Haiat Tahrir Al-Scham und dem IS noch andere bewaffneten Gruppen aktiv. Die drei Präsidenten vereinbarten, ihr nächstes Treffen in Russland abzuhalten. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.09.2018, Seite 1, Ausland

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