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140 Klagen von Ghetto-Überlebenden

Berlin. Innerhalb von zwei Jahren sind über eine Anwaltskanzlei beim Berliner Sozialgericht etwa 140 Klagen von Sinti und Roma um Rentenansprüche von Ghettoüberlebenden eingegangen. Die Kläger stammen aus dem früheren Jugoslawien, Rumänien und der Ukraine. »Das ist eine völlig neue Gruppe, für das Gericht ist das Neuland«, sagte Gerichtssprecher Marcus Howe der Deutschen Presseagentur am Sonntag. In rund 20 Fällen kämpfen Überlebende, die in Ghettos gearbeitet hatten, oder deren Angehörige um Renten. Laut Howe gehe es Betroffenen meist nicht zuerst um eine ohnehin geringe Zahlung, sondern um die Würdigung ihres Schicksals. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2018, Seite 2, Inland

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