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Türkei-Krise: Risiko für BRD-Banken gering

Berlin. Bundesbankpräsident Jens Weidmann sieht keine größeren Gefahren für deutsche Geldinstitute wegen der Währungskrise in der Türkei. Das Land befinde sich in einer sehr ernsten wirtschaftlichen Lage. Die dortige mache aber lediglich ein Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung aus, sagte Weidmann der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Die Probleme könnten aber durchaus ausstrahlen. Dazu gehörten direkte Effekte etwa über Kreditbeziehungen und den Außenhandel. »Für den deutschen Bankensektor ist das Risiko überschaubar, zudem sind die Finanzsysteme insgesamt widerstandsfähiger geworden.« Bei den Exporten stehe die Türkei nur auf Platz 16 der Rangfolge deutscher Handelspartner. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2018, Seite 5, Inland

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