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Deutsche Ermittler von Jesidin kritisiert

Karlsruhe/Erbil. Die Jesidin Aschwak Talo, die nach eigenen Angaben in Baden-Württemberg den Dschihadisten wiedergetroffen hat, der sie monatelang als Sklavin gehalten habe, fühlt sich von den deutschen Behörden nicht ernst genommen. Seit Juni ist die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit dem Fall befasst. Deren Sprecherin Frauke Köhler sagte laut dpa am Wochenende, eine Befragung der Zeugin scheitere bisher, weil die 19jährige nicht in Deutschland sei. »Wir können nicht ins Ausland fliegen und da Zeugenbefragungen machen.« Aschwak Talo erklärte der dpa telefonisch, die Behörde habe sie zuletzt nicht kontaktiert, obwohl sie im Nordirak erreichbar sei. »Warum rufen die mich nicht an?« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2018, Seite 4, Inland

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