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Wahrheitskommission

Proteste in Nicaragua forderten 265 Tote

Managua. Im Zusammenhang mit den Protesten gegen die Regierung von Präsident Daniel Ortega sind in Nicaragua seit Mitte April nach Angaben der vom Parlament eingesetzten Wahrheitskommission 265 Menschen ums Leben gekommen. Die Mehrheit der Todesopfer sind demnach Männer (241). 13 Tote seien Minderjährige. Die meisten Getöteten stammten aus der Provinz Managua (114), wo etwa ein Drittel der sechs Millionen Einwohner des Landes lebt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.08.2018, Seite 7, Ausland

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