Zum Inhalt der Seite
USA

Prozess gegen Trumps Wahlkampfchef

Washington. Im Prozess gegen den früheren Wahlkampfchef von US-Präsident Donald Trump, Paul Manafort, hat die Staatsanwaltschaft den Vorwurf erhoben, der Angeklagte habe sich als »über dem Gesetz« stehend betrachtet. Manafort muss sich seit Dienstag vor einem Bundesgericht in Alexandria bei Washington wegen mutmaßlichen Banken- und Steuerbetrugs verantworten. In dem Verfahren geht es um dessen Einnahmen aus Lobbyistenarbeit in der Ukraine, darunter für den 2014 gestürzten Staatschef Wiktor Janukowitsch, nicht um Vorwürfe, die im Zusammenhang mit Manaforts Tätigkeit für Trump stehen. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.08.2018, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!