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Ecuador spricht mit London über Assange

Madrid. Der ecuadorianische Präsident Lenín Moreno hat am Freitag gegenüber Journalisten in Madrid erklärt, dass seine Regierung mit Großbritannien »ständig« Gespräche über das seit 2012 währende Asyl des Gründers der Enthüllungsplattform »Wikileaks«, Julian Assange, in der Botschaft des lateinamerikanischen Landes führt. Das berichtete der Fernsehsender Telesur. Im Mittelpunkt stünde laut Moreno dabei, wie Assange, »ohne sein Leben zu gefährden«, aus der diplomatischen Vertretung an die britischen Behörden übergeben werden könnte. Aber bei einer solchen Übergabe an London muss er fürchten, an die USA ausgeliefert zu werden, wo ihm eine lange Haftstrafe droht. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.07.2018, Seite 2, Ausland

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