Haft für Deutsche-Bank-Händler
London. Im Skandal um manipulierte Zinssätze sind am Donnerstag in London mehrere ehemalige Investmentbanker zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Christian Bittar hatte in London für die Deutsche Bank Geschäfte abgewickelt. Er hatte sich bereits Anfang März schuldig bekannt, den europäischen Referenzzinssatz Euribor manipuliert zu haben. Die Richter am Southwark Crown Court verurteilten ihn zu fünf Jahren und vier Monaten Gefängnis. Sein Geständnis dürfte sich strafmildernd ausgewirkt haben. Mit den »Tricksereien« konnten sich Banken Millionen an Extragewinnen erschleichen, und Händler hatten Aussicht auf erhebliche Bonuszahlungen.(dpa/jW)
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