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Krieg

Höchste Opferzahl in Afghanistan

Kabul. Die Zahl der durch Kriegshandlungen und Anschläge in Afghanistan getöteten Zivilisten hat im ersten Halbjahr 2018 einen neuen Höchststand erreicht: 1.692 Zivilisten seien in den ersten sechs Monaten dieses Jahres getötet worden, ein Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie die UN-Mission in Afghanistan (UNAMA) am Sonntag mitteilte. Weitere 3.430 Menschen wurden demnach verletzt, etwas weniger als im Vorjahreszeitraum.

Den stärksten Anstieg gab es der UN-Mission zufolge bei zivilen Toten nach Luftangriffen. 353 Menschen seien dabei verletzt oder getötet worden – 52 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. US-Präsident Donald Trump hatte vor knapp einem Jahr eine Intensivierung der Angriffe angekündigt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2018, Seite 1, Ausland

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