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Preiserhöhungen

Proteste in Haiti eskalieren

Port-au-Prince. Bei Protesten gegen eine geplante Erhöhung der Treibstoffpreise in Haiti sind Medienberichten zufolge mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Sie seien bei Plünderungen im Großraum Port-au-Prince getötet worden, berichtete die Nachrichtenagentur HPN am Sonnabend. Auch die Polizei sprach von Todesopfern, nannte allerdings keine genaue Zahl.

Zahlreiche Menschen hatten zuvor gegen eine Erhöhung der Benzinpreise protestiert. Demonstranten steckten Straßensperren in Brand, plünderten Geschäfte, griffen Hotels an und zündeten Autos an, wie der Radiosender Metropole berichtete. Auch in anderen Städten kam es zu Unruhen. Die Flughäfen des Landes wurden geschlossen. Die Regierung nahm die Preiserhöhung von bis zu 50 Prozent daraufhin vorerst zurück. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2018, Seite 7, Ausland

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