-
22.06.2018
- → Sport
Kriegers Gesundheit
Moskau. Die Spielergewerkschaft FIFPro hat gegen den Einsatz des marokkanischen Nationalspielers Nordin Amrabat im WM-Spiel gegen Portugal (0:1) protestiert, weil dieser fünf Tage zuvor bei der 0:1-Niederlage gegen Iran eine Gehirnerschütterung erlitten hatte, als er nach einem Zweikampf mit dem Kopf auf das Spielfeld geknallt war. Die folgenden zwei Nächte hatte er zur Beobachtung im Krankenhaus verbracht. »Dies ist ein weiteres alarmierendes Beispiel dafür, dass ein Spieler in Gefahr gebracht wird«, heißt es in der Erklärung von FIFPro. Nationaltrainer Hervé Renard nannte Amrabat nach dem Spiel gegen Portugal einen »Krieger«, der unbedingt habe spielen wollen. (sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!