Zum Inhalt der Seite

Hamburg: Demo gegen Femizide

Hamburg. Unter dem Motto »Ni una menos – nicht noch eine weniger« sind am vergangenen Samstag in Hamburg knapp 200 Personen, überwiegend Frauen, auf die Straße gegangen. Sie erinnerten an Frauen und Mädchen, die in den letzten Jahren in der Hansestadt und ihrer Umgebung sowie in anderen deutschen Städten aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit ermordet worden sind. Solche Femizide sowie generell sexualisierte Gewalt gegen Frauen, Lesben, trans- und intersexuelle Personen seien als Politikum ebenso ernst zu nehmen wie andere Verbrechen aus gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, erklärten die Veranstalterinnen. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.06.2018, Seite 15, Feminismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!