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Prozessbeginn: Fackeln auf Asylunterkunft

Berlin. Weil sie selbstgebastelte Fackeln in Richtung einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Marzahn geworfen haben sollen, hat gegen sechs Männer und eine Frau am Dienstag ein Prozess vor dem Amtsgericht Tiergarten begonnen. Den 24- bis 44jährigen Angeklagten wird lediglich Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung eines gemeingefährlichen Verbrechens vorgeworfen. Laut Anklage hatten sie im August 2015 Fackeln entzündet und über den Zaun der Unterkunft geworfen, um »ein Zeichen« gegen die deutsche Asylpolitik zu setzen. Die Fackeln seien zum Teil von selbst erloschen, andere von Bewohnern gelöscht worden. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.06.2018, Seite 15, Antifaschismus

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