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Fußball

Löws Überraschung

Dortmund. Joachim Löw weiß noch zu überraschen: In den vorläufigen Kader für die anstehende WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) berief der Bundestrainer am Dienstag weder Stürmerstar Sandro Wagner noch den Finalsiegtorschützen von 2014, Mario Götze. Dafür setzt er auf Stürmer Nils Petersen vom SC Freiburg. Zu dem Treffen der nominierten Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan erklärte Löw, es habe sich um eine »unglückliche Aktion« gehandelt. Es werde ihnen »eine Lehre sein«. Der DFB teilte bei derselben Gelegenheit die Vertragsverlängerung von Trainer Löw und Teammanager Oliver Bierhoff bis 2022 bzw. 2024 mit.

Die Nominierten:

Tor: Marc-André ter Stegen (FC Barcelona), Manuel Neuer (FC Bayern), Bernd Leno (Bayer Leverkusen), Kevin Trapp (Paris St. Germain)

Abwehr: Mats Hummels (FC Bayern), Jérôme Boateng (FC Bayern), Joshua Kimmich (FC Bayern), Jonas Hector (1. FC Köln), Antonio Rüdiger (FC Chelsea), Niklas Süle (FC Bayern), Marvin Plattenhardt (Hertha BSC), Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach), Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)

Mittelfeld/Angriff: Toni Kroos (Real Madrid), Thomas Müller (FC Bayern), Timo Werner (RB Leipzig), Marco Reus (Borussia Dortmund), Sami Khedira (Juventus Turin), Mesut Özil (FC Arsenal), Leroy Sané (Manchester City), Julian Draxler (Paris St. Germain), Ilkay Gündogan (Manchester City), Leon Goretzka (Schalke 04), Mario Gomez (VfB Stuttgart), Sebastian Rudy (FC Bayern), Julian Brandt (Bayer Leverkusen), Nils Petersen (SC Freiburg)(sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.05.2018, Seite 16, Sport

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