Zum Inhalt der Seite

OPCW: Giftherkunft in Skripal-Fall unklar

Den Haag. Nach dem Giftanschlag auf den russischen Exagenten Sergej Skripal und dessen Tochter hat die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) britische Erkenntnisse »hinsichtlich des Typs der giftigen Chemikalie« bestätigt. Dies hätten Untersuchungen eigener Proben in vier Labors ergeben, teilte die OPCW am Donnerstag mit. Sie nannte weder den Namen des eingesetzten Giftes noch die Herkunft. Die Laborergebnisse, deren Details vertraulich sind, wiesen darauf hin, dass es eine »sehr reine« Substanz gewesen sei, erklärte die OPCW weiter. Die Resultate sollen kommenden Mittwoch bei einem Sondertreffen auf der Tagesordnung stehen. Die Ständige Vertretung Russlands bei der OPCW habe den Bericht erhalten, aber »es werde einige Zeit brauchen, ihn zu prüfen«, wie eine nicht weiter bestimmte Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur TASS sagte. (Reuters/TASS/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.04.2018, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!