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Afghanistan: Mehr als 54.000 neue Flüchtlinge

Kabul. In Afghanistan sind seit Anfang Januar mehr als 54.000 Menschen vor Kampfhandlungen aus ihren Dörfern und Städten geflohen. Das geht aus einem in der Nacht zu Dienstag veröffentlichten Bericht der UN-Institution zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) hervor. Demnach seien allein in der vergangenen Woche knapp 12.000 Menschen vertrieben worden. Im vergangenen Jahr hatte die UNO rund 450.000 Binnenflüchtlinge registriert. Die Vereinten Nationen hatten Anfang 2018 in ihrem Überblick zu den humanitären Bedürfnissen geschätzt, dass derzeit rund 900.000 Afghanen unter »unmenschlichen Bedingungen« in Camps leben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2018, Seite 6, Ausland

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