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China öffnet seinen Finanzsektor

Schanghai/Beijing. China will das Land für ausländische Wertpapierfirmen öffnen. Künftig sollen nichtchinesische Finanzinstitute die Mehrheit an derartigen heimischen Einrichtungen besitzen dürfen, hieß es in einem am Freitag veröffentlichten Entwurf der Aufsichtsbehörde CSRC. Bislang können ausländische Finanzinstitute maximal 49 Prozent an chinesischen Brokerunternehmen halten.

Zunächst soll die Grenze auf 51 Prozent angehoben werden, bevor sie in drei Jahren ganz fallen könnte. Damit würde die chinesische Regierung ein im November abgegebenes Versprechen erfüllen. Bislang hatte Beijing die westlichen Finanzmultis fest an der Leine. Große Investmentbanken wie Goldman Sachs, Morgan Stanley, UBS oder Credit Suisse sind in der Volksrepublik bislang mit Gemeinschaftsunternehmen vertreten, an denen sie nur eine Minderheitsbeteiligung halten dürfen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.03.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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