Zum Inhalt der Seite
Sozialismus

KP Chinas will Verfassung ändern

Beijing. Die Kommunistische Partei Chinas hat am Sonntag eine Reihe von Verfassungsänderungen vorgeschlagen. So sollen »sozialistische Grundwerte« im Grundgesetz der Volksrepublik festgeschrieben werden, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Zudem soll das »Denken« des gegenwärtigen chinesischen Präsidenten Xi Jinping neben dem Marxismus-Leninismus, den Ideen Mao Zedongs, der Theorie Deng Xiaopings und weiteren intellektuellen Errungenschaften in der Verfassung verankert werden. Gestrichen werden soll dagegen die bisherige Begrenzung der Amtszeit des Präsidenten auf zwei Wahlperioden. Xi Jinping könnte damit über 2023 hinaus Staatschef bleiben. (Xinhua/AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2018, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!