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Zentralbank gegen eigenes Kryptogeld

Frankfurt am Main. Für die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist die Ausgabe von digitalem Zentralbankgeld derzeit kein Thema. Unter anderem würde eine virtuelle Zentralbankwährung die Aufgabe erschweren, für Finanzstabilität zu sorgen, sagte SNB-Vizepräsident Fritz Zurbrügg am Mittwoch auf einer Veranstaltung in Frankfurt am Main. Die gehandelten Kryptodevisen bewegten sich weiterhin in einer Nische. »Sie sind nicht breit akzeptiert als Zahlungsmittel und dienen kaum als Recheneinheit.« Genutzt würden sie vor allem zu Spekulationszwecken, sagte der Währungshüter. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.02.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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