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BDI-Präsident fordert Steuerentlastung

Berlin. Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, hat im Falle einer Koalition von Union und SPD eine »signifikante Steuerentlastung« gefordert. Der Wegfall des Solidaritätszuschlags dürfe nicht »in homöopathischen Dosen« kommen, sondern möglichst schnell, sagte Kempf dem Deutschlandfunk im Interview der Woche am Sonntag. Die Industrie sehe »zu viel Umverteilung« und zu wenig Investitionen in die Zukunft. Er kritisierte die Diskussion über das Thema sachgrundlose Befristung von Arbeitsverhältnissen. Hier werde eine intensive Debatte über etwas geführt, was nur einen kleinen Teil der Bevölkerung betreffe, sagte der BDI-Präsident. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.02.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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