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Sotschi

Syrien-Konferenz in Sotschi eröffnet

Sotschi. Im russischen Sotschi sind am Montag mehrere hundert Vertreter der syrischen Regierung und von Oppositionsgruppen zusammengekommen. Vertreter der bewaffneten Gruppen und der Kurden boykottierten den »Kongress der Völker Syriens« jedoch. Dagegen kam der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, in den Badeort am Schwarzen Meer.

»Dass einige Kräfte aus Syrien fehlen, schmälert die Bedeutung des Kongresses nicht«, sagte der russische Regierungssprecher Dmitri Peskow in Moskau. Auf dem Weg zu einer politischen Lösung helfe nur geduldige Arbeit. Dabei sei Sotschi ein wichtiger Schritt.

Auf dem Kongress sollen alle Volks- und Religionsgruppen Syriens über eine Nachkriegsordnung beraten. Mitveranstalter sind der Iran und die Türkei. Für die Opposition würden etwa 320 Vertreter erwartet, meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf syrische Quellen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.01.2018, Seite 1, Ausland

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