Zum Inhalt der Seite

Kämpfe um Regierungssitz im Jemen

Sanaa. In der südjemenitischen Hafenstadt Aden sind Kämpfe um den Regierungssitz ausgebrochen. Ministerpräsident Ahmed bin Dagher sprach am Sonntag in einer Erklärung von einem »Putsch«. Mindestens eine Person soll nach Angaben von medizinischem Personal getötet worden sein, mindestens acht weitere Menschen seien verletzt worden. Feindselig gegenüber stehen sich die Armee von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi und Kämpfer des Südlichen Übergangsrates (STC). In den vergangenen Jahren hatten beide Gruppen noch gemeinsam gegen die schiitische Ansarollah-Miliz gekämpft, die große Teile des Nordjemens eingenommen hat. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.01.2018, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!