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Mehr Beschwerden bei Menschenrechtsgericht

Strasbourg. Die Zahl der Beschwerden beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Strasbourg ist im vergangenen Jahr erneut deutlich angestiegen: um 19 Prozent auf insgesamt 63.350. Dies sei in erster Linie eine Folge des Putschversuchs in der Türkei vom Juli 2016 und der daraufhin verhängten Notstandsgesetze, erläuterte der Präsident des Gerichts, Guido Raimondi, am Donnerstag. Laut EGMR-Statistik gingen bei dem Gericht allein aus der Türkei im vergangenen Jahr fast 26.000 Beschwerden ein. Insgesamt stellten die Richter 2017 in 908 Urteilen Menschenrechtsverletzungen fest. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.01.2018, Seite 2, Ausland

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